Wie kann man sich treffen

Deutschland Singles

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Eine repräsentative Forsa-Umfrage unter Deutschen zwischen 18 und 35 Jahren ergab , dass 81 Prozent der Singles sich einen Partner wünschen. Bei einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach aus dem Jahr räumte rund jeder Dritte in einer festen Beziehung ein, dass das Single-Leben auch durchaus seine Reize habe.

Was die Partner der Befragten von dieser Antwort halten, bleibt fraglich. Das haben britische Wissenschaftler mit einer Studie über Speed-Dating untersucht. Überschaubares Angebot kann also auch seine Vorteile haben. US-Forscher fanden in einer Studie heraus, dass Ehegatten weniger trinken als ledige Männer. Verheiratete Frauen genehmigen sich demnach auch mehr Drinks als langzeitgeschiedene oder kürzlich verwitwete. Singles nach Meinung einiger Experten etwas von Schimpansen lernen könnten?

Ein auf Primaten spezialisierter Zoo im niederländischen Apeldoorn hat bereits "Affen-Workshops" für partnersuchende Homo Sapiens angeboten. Das Verhalten von Affenhorden ähnele bei der Partnersuche dem des Menschen. Knapp 30 Prozent der Bevölkerung sind kinderlose Paare, etwas mehr als 20 Prozent Singles. Davon wohnen die meisten 15,9 Millionen Bundesbürger alleine, nur ein geringer Anteil 1,7 Millionen in Wohngemeinschaften oder Wohnheimen.

Wegen der höheren Lebenserwartung von Frauen gab es schon immer mehr alleinstehende Witwen als Rentner, die solo leben. Inzwischen hat der Trend zum Singledasein aber auch die Männerwelt erfasst. Die Zahl der alleinlebenden Männer stieg in den zurückliegenden 20 Jahren um 81 Prozent, die der Singlefrauen nur um 16 Prozent. Werbung Städte sind Singlehochburgen Deutschland hat mit die höchste Singlequote in Europa.

Nur in Schweden 24 Prozent ist sie noch höher. Der europaweite Durchschnitt liegt bei 13 Prozent. Die meisten Länder in Süd- und Osteuropa liegen deutlich darunter. Da liegt die Singlequote um die 30 Prozent. Deutschlands Singlehochburg ist Hannover. In Baden-Württemberg ist die Singlequote mit 17,3 Prozent mit am geringsten.

Hier verläuft die Singularisierung deutlich langsamer als in anderen Bundesländern. Der Anteil der Alleinstehenden hat binnen 20 Jahren um zwei Prozentpunkte zugenommen, in Mecklenburg-Vorpommern um zwölf. Junggesellen und Witwen Männer leben seltener allein als Frauen. Das gilt aber nur für den Querschnitt der Bevölkerung, nicht für alle Altersgruppen.

Bis Mitte 50 ist es umgekehrt. Jüngere Männer führen häufiger einen Ein-Personen-Haushalt als gleichaltrige Frauen. Erst in höherem Alter kehrt sich das um. Frauen über 80 sind überwiegend allein, die meisten von ihnen verwitwet. Bei den Männern dieser Jahrgänge liegt der Anteile der Alleinlebenden nur um die 25 Prozent. Allerdings zeichnet sich ein neuer Trend ab.


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