Wie kann man sich treffen

Gehalt Manner Frauen Osterreich

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Es bleibt aber ein sogenannter "unerklärter Anteil" von 14,9 Prozent, der sich auf betrieblicher Ebene abspielen muss. Die Gewerkschaft GPA-djp befragte Betriebsräte über ihre Erfahrungen mit Einkommensberichten und fand bisher eher verborgene Ursachen für Gehaltsunterschiede. Arbeitsantritt Selbst bei exakt gleicher Qualifikation starten Frauen häufig schon mit einem geringeren Anfangsgehalt im Betrieb. Die Grundlage für ein Aufgehen der Lohnschere ist gelegt: Verdient eine Frau zu Dienstbeginn um Euro weniger als ein Mann, sind es nach 25 Dienstjahren immerhin schon Euro.

Arbeitgeber würden das geringere Anfangsgehalt von Frauen oft mit Einschulungsbedarf begründen und sie deshalb niedriger einstufen, erzählt Scherz. Um den Verhandlungsspielraum zu minimieren, will die GPA ähnlich wie im öffentlichen Dienst mehr Einstufungen nach Formalqualifikationen im KV durchsetzen. Überstunden Ein Teil der ungleichen Löhne machen die Überstundenpauschalen aus. Männer leisten mehr bezahlte, Frauen mehr unbezahlte Überstunden — auch wegen der hohen Teilzeitquote. Ein einfacherer Wechsel von Teilzeit in Vollzeit und ein genereller Abbau der vielen Überstunden könnte aus GPA-Sicht Abhilfe schaffen.

Anrechnungen In den ersten zehn Jahren der Karriere fallen Frauen vor allem wegen fehlender Vorrückungen oder Gehaltserhöhungen nach Karenzzeiten, aber auch durch weniger individuelle Gehaltserhöhungen gegenüber Männern zurück. Inzwischen müssen zwar bei mehr als Kollektivverträgen zumindest Teile der Karenzzeit bei Vorrückungen berücksichtigt werden, jedoch bei Weitem nicht flächendeckend.

Prämien Die Höhe von Boni oder Prämien bemisst sich zumeist an der Höhe des Gehalts, was gering verdienende Frauen in Teilzeit benachteiligt. Gleich hohe Prämien für alle könnte die Ungleichheit minimieren. Aufgrund der progressiven Besteuerung ist die Einkommensdifferenz aber insgesamt geringer. Im EU-Vergleich wird der Lohnunterschied einheitlich für alle Mitgliedstaaten anhand der durchschnittlichen Bruttostundenverdienste der unselbständig Beschäftigten in der Privatwirtschaft berechnet.

Dieser hohe Wert geht in Österreich, aber auch in anderen Ländern wie Deutschland oder dem Vereinigten Königreich, gleichzeitig mit einer hohen Frauenerwerbsquote und einer hohen Teilzeitquote bei den Frauen einher. Am Beispiel der Skandinavischen EU-Mitgliedstaaten zeigt sich jedoch, dass eine hohe Erwerbsbeteiligung von Frauen nicht zwangsläufig zu einem hohen Gender Pay Gap führt. Sowohl in Schweden als auch in Dänemark liegt der geschlechtsspezifische Lohnunterschied trotz hoher Erwerbsbeteiligung und hoher Teilzeitbeschäftigung der Frauen unter dem EU-Durchschnitt.

Die Gründe für die starken Unterschiede sind demnach vielfältig und das Resultat unterschiedlicher länderspezifischer Faktoren. Statistik Austria hat für Österreich den Einfluss beobachtbarer Faktoren auf den Gender Pay Gap PDF, KB. Basis sind die Daten aus dem Jahr In Österreich beträgt der Lohnunterschied 24 Prozent. Warum fällt der Verdienst von Frauen geringer aus? Nun stellt sich natürlich die Frage, wie es sein kann, dass die österreichischen Frauen im Jahrhundert immer noch weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen.

Wie ist es möglich, dass trotz aller Gleichberechtigungsfloskeln das Gehalt geringer ausfällt? Diese Fragen wurden selbstverständlich schon in unzähligen Untersuchungen aufgegriffen, die Antworten fallen jedoch recht unterschiedlich aus. Auch die Karenzzeiten werden aufgeführt. Des Weiteren sei es der Fall, dass Männer in besser bezahlten Branchen arbeiten und ein besseres Geschick in punkto Gehaltsverhandlungen aufweisen würden.


Löhne: Die Wahrheit über die Ungleichheit

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