Wie kann man sich treffen

Midlife Crisis Bei Frauen Symptome

Midlife Crisis Bei Frauen Symptome

Nicht jeder, aber doch die meisten, geraten in der Lebensmitte in eine Art Krise. Aber dass man sich viele Fragen stellt. Und sein Leben, vielleicht sogar seine bisherigen Lebensentscheidungen, noch einmal auf den Prüfstand stellt. Studien aus 80 Ländern zeigen, dass dieses Tief in der Mitte des Lebens anscheinend ein universelles Problem ist. Wobei wir natürlich nicht zwangsläufig in eine Krise geraten müssen.

Denn es kommt sehr darauf an, wie wir gelernt haben, mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. Haben wir funktionierende Bewältigungsstrategien entwickelt und können auf gute Weise auf Veränderungen und Belastungen reagieren, dann können uns diese Strategien auch in der Lebensmitte helfen. Was ist eine Midlife-Crisis? Dieser hatte unter seinen Patienten vorwiegend männliche, extrovertierte Künstler in den mittleren Lebensjahren, die in eine Krise geraten waren. Daher schloss dieser Analytiker: Richtig populär wurde der Begriff jedoch erst durch amerikanische Einflüsse.

Was sagt die Wissenschaft? Wissenschaftler haben in internationalen Studien nachgewiesen, dass die Lebenszufriedenheit in einer Art U-Kurve verläuft. In jungen und älteren Jahren sind Menschen im Allgemeinen zufriedener als in der Mitte des Lebens. Im mittleren Alter scheint es eine Art Talsohle zu geben, die Menschen überall auf der Welt mit einer gewissen statistischen Wahrscheinlichkeit durchschreiten. Diese Talsohle ist für jeden Einzelnen von uns jedoch nicht zwangsläufig spürbar.

Fakt ist aber, dass es in der Lebensmitte für die meisten von uns zu besonderen Herausforderungen kommt wie körperlichen Veränderungen, aber auch Belastungen im sozialen oder beruflichen Umfeld. Die Menopause kann das Leben ganz schön durcheinanderwirbeln. Und die stärker wahrnehmbare Alterung des Körpers sorgt bei vielen für Verunsicherung.

Aber auch das familiäre Umfeld verändert sich häufig. Erwachsene Kinder ziehen aus und die eigenen Eltern werden alt oder gebrechlich. Die Expertin für die Themen Lebensmitte und Generationenbeziehungen Pasqualina Perrig-Chiello beschreibt die Midlife-Crisis als eine krisenanfällige Zeit. So vergleicht sie die Lebensmitte mit ähnlich aufwühlenden Zeiten wie die der Pubertät bzw. In ihren Untersuchungen an der Universität Bern fand das Team um Perrig-Chiello einen interessanten Zusammenhang zwischen verschiedenen Umbruchphasen heraus.

So geraten Menschen, die bereits in der Pubertät oder beim Berufseinstieg Schwierigkeiten hatten, auch in der Lebensmitte häufiger in eine Krise als Menschen, die bereits früher gute Bewältigungsstrategien entwickelt haben. Besonders hilft ihnen dabei, wenn sie erkennen, dass sie selbst für ihr Leben und ihr Befinden verantwortlich sind. Wem das nicht gelingt, der hat ein höheres Risiko, in der Lebensmitte in eine Krise zu geraten. Wege aus der Einsamkeit Oder wie man es schafft, echte Freunde zu gewinnen und dadurch ehrliche Nähe und Miteinander zu spüren: Wege aus der Einsamkeit.

Dabei ist die Dauer einer Midlife-Crisis nicht genau festzulegen. Sie hängt in aller Regel davon ab, wie gut jemand mit den besonderen Herausforderungen dieser Lebensphase umgehen kann. Doch was verändert sich eigentlich genau in der Lebensmitte? Veränderungen in der Lebensmitte Vorweg eine positive Nachricht: War es das schon? Was will ich noch erleben, ändern, anders machen? Lüthge bemerkt an bestimmten Gefühlen, dass ihre Patienten womöglich eine Midlife-Crisis durchmachen.

Sie sind häufig unzufrieden mit sich und ihrem Umfeld, wollen Veränderungen, rebellieren. Der eine kauft sich den langersehnten Sportwagen, der andere übt plötzlich auf der Gitarre. Auch Partnerschaften brechen auseinander. Mann und Frau glauben, sie passen nicht mehr zusammen, leben mehr nebeneinander als miteinander. Lust und Leidenschaft gehen verloren.

Älterer Mann, junge Freundin: Mehr als ein Klischee "Männer suchen sich teilweise schon jüngere Partnerinnen", sagt Lüthge. Er verspürt mit der Neuen mehr Energie und Leidenschaft, glaubt, die alten Lebensgeister seien wieder erwacht. Doch die Psychologin warnt: Langs merkt an, dass "sich auch Frauen in diesem Lebensabschnitt einen jüngeren Partner suchen". Aus den gleichen Gründen, aus denen das auch manche Männer tun. Allerdings sei diese Variante in der Öffentlichkeit weniger präsent.

Die Midlife-Crisis ist nichts Negatives, keine Krankheit. Sie stellen weder eine Diagnose, noch sprechen sie von Symptomen. Mann und Frau hätten dadurch die Möglichkeit, ihre zweite Lebenshälfte bewusst anders zu gestalten. Lüthge ist da ähnlicher Meinung: Lange Partnerschaften nicht einfach aufgeben Wer ins Grübeln gerät, sollte zunächst Bilanz ziehen.


Midlife-Crisis bei Frauen - was tun?

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