Wie kann man sich treffen

Kennenlernen Selbsthilfegruppe

Kennenlernen Selbsthilfegruppe

Wenn ja, wie soll die Moderation ausssehen? Vielleicht geht es darum, dass nicht durcheinander geredet wird, oder darum, dass alle die Möglichkeit haben, zu Wort zu kommen. Am besten sollten sich unterschiedliche Personen mit der Moderation der Treffen abwechseln. Damit wird die Arbeit verteilt und es bilden sich hoffentlich keine Hierarchien heraus. Die Gruppe sollte sich auch entscheiden, ob Neue sich anmelden sollen, bevor sie das erste Mal kommen oder ob das nicht notwendig ist.

Wenn ja, bei wem, und wollen die anderen Gruppenmitglieder das wissen, damit sie sich darauf einstellen können? Wie häufig trifft man sich? Die meisten Gruppen treffen sich zur Zeit einmal im Monat, man kann sich aber auch häufiger oder seltener treffen. Möglich ist es auch, abwechselnd ein Treffen als Themenabend zu gestalten und eins als offenen Treff.

Dafür bieten sich Mitteilungen in Autismus-Foren im Internet an, aber auch Informationen NAKOS, die Nationale Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen, können hilfreich sein. Seid euch andererseits darüber im Klaren, dass Experimente schiefgehen können. Häufig erschreckt sie die Diagnose und sie müssen lernen, mit ihren eigenen Gefühlen ihr gegenüber zurechtzukommen. Das hat zunächst nichts mit dem Kind selbst zu tun. Eltern-Gruppen können aber auch z. Auch bietet eine solche Gruppe die Möglichkeit, Strategien für spezifische Probleme zu erörtern, Meinungen über Fördereinrichtungen auszutauschen und Spezialisten einzuladen.

Liebe Eltern autistischer Kinder! Heute sind es etwa , in denen sich rund An wen richtet sich das Angebot? Grundsätzlich an alle Betroffenen und auch ihre Angehörigen. Einige Gruppen sind über die Jahre immer spezieller geworden. Es gibt Gruppen für jüngere Betroffene, für Eltern betroffener Kinder, für Angehörige, Gruppen mit Menschen mit Aphasie.

Wie ist die regionale Abdeckung in Deutschland? In Ballungsräumen sehr gut. In ländlichen Regionen kann es passieren, dass man mitunter 50 Kilometer fahren muss. Das ist manchmal ein Problem. In unserem Internet-Portal findet man ein Verzeichnis über alle Gruppen. Was halten Sie von Online-Selbsthilfe? Viel, insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Die Online-Selbsthilfe ist im Kommen, es gibt immer mehr Foren. Der Vorteil des Internets ist, dass man viel mehr Menschen erreicht. Man findet fast immer jemanden, der die Antwort auf eine Frage hat. Es fehlt der persönliche Kontakt. Welche Rolle spielt der denn? Der eine Teil ist die Informationsvermittlung, also Fragen wie: Welche Therapie hat dir geholfen? Wie kann ich dieses Hilfsmittel beantragen? Der andere ist die menschliche, die emotionale Seite.

Man trifft dort Menschen, die Ähnliches erlebt haben, die einen verstehen. Gerade solche emotionalen Feinheiten sind online nicht vermittelbar. Wie muss ich mir die typische Selbsthilfegruppe vorstellen? Die durchschnittliche Schlaganfall-Selbsthilfegruppe hat 35 Mitglieder, die im Schnitt etwa 65 Jahre alt sind und sich monatlich einmal treffen.

Frauen sind in der Mehrzahl. Spielen Herkunft, Bildung und sozialer Status eine Rolle? Ja, Selbsthilfe ist ein typisches Phänomen des Bildungsbürgertums. Dort treffen sich mehrheitlich Menschen, die es gelernt haben, sich zu informieren, zu kommunizieren und über sich selbst zu reflektieren. Und wir erreichen mit den Angeboten relativ wenig Menschen mit Migrationshintergrund. Das hat verschiedene Gründe, einer liegt sicher in den kulturellen Unterschieden.

In anderen Kulturen gilt Krankheit als Schmach oder Schwäche. Die trägt man nicht zur Schau und thematisiert sie nicht öffentlich. Würden Sie deshalb manchen Menschen abraten, eine Selbsthilfe-Gruppe aufzusuchen? Nein, auf keinen Fall.


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