Wie kann man sich treffen

Manner Frauen Farben

Manner Frauen Farben

Frauen können statische Farbkontraste besser wahrnehmen, Männer dagegen registrieren zeitlich schnell wechselnde Kontrastunterschiede detaillierter. Das sagen amerikanische Wissenschaftler nach Tests mit rund fünfzig Freiwilligen. Die Differenzen in der Wahrnehmung beruhen unter anderem auf den unterschiedlichen Testosteronspiegeln — und ihre evolutionäre Wurzeln reichen wohl bis zu den ersten Jäger-und-Sammler-Kulturen zurück. Ob die Savannen, in denen die ersten Jäger-Sammler-Kulturen lebten, so ausgesehen haben, wissen wir heute nicht.

Aber für die Jagd war ein schnelles Erkennen von Kontrasten hier sicherlich von Vorteil. So konnten Wissenschaftler nachweisen, dass Frauen auf akustische Reize anders reagieren als Männer. Auch die Nasen und Zungen arbeiten bei Männern und Frauen offensichtlich anders. Ist es ein überwiegend weibliches Publikum oder eher männlich? Welche Aussage will ich verdeutlichen? Welche Farbe unterstützt die gewünschte Aussage? Wie Männern und Frauen Farben bewerten Worin unterschieden sich den Männer und Frauen bei ihrer Farbwahrnehmung?

Die nachfolgende Infografik ist dieser Frage auf den Grund gegangen. In dieser wurden die Antworten von Personen aus 22 Ländern visualisiert. Einen Sonderfall gibt es auch, denn am Lila scheiden sich die Geschlechter. Die unbeliebtesten Farben Für Orange und Braun gab es eine eindeutige Einschätzung. Genauso sahen es die befragten Männer und Frauen. Auffallend ist, dass die Farben mit der billigsten Farbwirkung auch die unbeliebtesten Farben sind.

Erkenntnisse über die Farbwahrnehmung Die Studie hat gezeigt, dass Männer und Frauen Farben in vielen Bereichen ähnlich bewerten. Ist die Wand nun zitronenfaltergelb oder doch eher schwefelfarben? Hat das Kleid dschungelgrüne oder vielmehr farnfarbene Streifen? Und sollte man dazu nicht besser zinnoberrote statt permanentrote Schuhe tragen?

Den meisten von uns ist das piepegal. Vielleicht sieht die Mehrheit aber auch einfach keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Farbnuancen - im Gegensatz zu ihren pingeligen Bekannten. Forscher vermuten schon seit vielen Jahrzehnten, dass es Menschen gibt, die von Natur aus deutlich mehr Farben als ihre Mitmenschen sehen können. Statt sie zu meiden, hat Gabriele Jordan daher gezielt nach ihnen gesucht, um sich von ihnen über die Farbunterschiede belehren zu lassen.

Offensichtlich möchte die Britin anonym bleiben, trotz oder gerade wegen ihrer Begabung. Sie hat in Jordans Experimenten so hervorragende Ergebnisse erzielt, dass sogar die Wissenschaftlerin selbst staunt: Aber nur eine Frau hat jede einzelne Testaufgabe richtig beantwortet", berichtet Jordan. Anzeige Ihre Null-Fehler-Quote konnte cDa29 sogar halten: Bei einer Wiederholung der Tests vier Wochen später erzielte die Probandin wieder die volle Punktzahl - sie erkannte alle Farbabstufungen richtig.

Für Jordan bedeutete das vor allem Erleichterung. Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen Die Forscherin beschreibt ihren Forschungsschwerpunkt als "Suche nach der Nadel im Heuhaufen". Der Heuhaufen, das ist in diesem Fall eine Gruppe von Frauen, die die genetische Ausstattung für den Supersehsinn besitzen. Es handelt sich dabei um die weiblichen Verwandten von Männern mit einer Rot-Grün-Sehschwäche.

Denn so unglaubwürdig dies zunächst auch klingen mag: Der zugrunde liegende genetische Defekt kann nicht nur dafür sorgen, dass manch ein Farbunterschied schlechter gesehen, sondern auch, dass ein anderer besser wahrgenommen wird. Wer das verstehen will, muss sich allerdings zunächst mit den Grundlagen des menschlichen Farbensehens beschäftigen.


Männer und Frauen sehen Farben und Details anders

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